Auf ihrer jüngsten Sitzung am 09. Dezember 2023 hat die Kirchensteuervertretung den Haushaltsplan für 2024 und 2025 beschlossen. Herauszuhebende Vorhaben sind die Investitionen in große Bauprojekte im Bildungsbereich sowie die Stärkung des Klimaschutzes.
Der Klimaschutz-Fonds der Erzdiözese wurde in der sogenannten Schlüsselzuweisungsordnung dauerhaft verankert. Zusätzlich wurde die Bemessung der Zuführungen zum Fonds geregelt: Der Klimaschutz-Fonds wird jährlich auf der Basis des CO2-Ausstoßes gefüllt, wobei die Tonne CO2 mit 100 Euro bewertet wird. Im Doppelhaushalt 2024/25 werden daher jährlich knapp 10 Mio. Euro für den Fonds bereitgestellt, auf der Basis der Klimabilanz von nahezu 100.000 Tonnen aus dem gültigen Klimaschutz-Konzept.
Ein Großteil des Klimaschutz-Fonds fließt in den Ausbau von PV-Anlagen auf kirchengemeindlichen und diözesanen Dächern. Dazu bietet die Erzdiözese eine Beratungs- und Begleitstruktur an – von der Planung bis zur Umsetzung. Die neu gegründete Erzdiözese Freiburg Energie GmbH bietet die Errichtung und den Betrieb der PV-Anlagen an. Diese Serviceleistungen entlasten und unterstützen die Kirchengemeinden im Bereich von Installation, Verwaltung und Betrieb.
Die Suche nach geeigneten Solardächern gehört zum Aufgabenfeld der Diözesanstelle. Zuständig ist Dr. Peter Schalk, den Sie unter peter.schalk@ordinariat-freiburg.de erreichen.